Newsletter online versenden: Tipps und Anbietervergleich

Der Start ins professionelle E-Mailmarketing gelingt am einfachsten und schnellsten mit Online-Angeboten. Worauf Unternehmen achten sollten, wenn sie Newsletter online versenden wollen, hat Findsoftware.de zusammengefasst.    

Newsletter? Kein Problem: Einfach alle Empfänger ins BCC-Feld des setzen und dann raus damit. So geht die Sparversion eines Newsletter, die sich Unternehmen aber auch gleich sparen sollten. Optisch ansprechende Newsletter lassen sich nicht in E-Mailprogrammen gestalten. Der personalisierte Versand ist ohne weitere Programme nicht möglich und den vorgeschriebenen Abmeldelink müssten Versender von Hand einfügen oder in der Signatur unterbringen. 

Newsletter-Tools: Installieren oder online nutzen?

Mit speziellen Newsletter-Tools ist das kein Problem. Unternehmen können wählen: Sie können Newsletter-Software installieren oder fertige Dienste im Internet nutzen. Wer ein Newsletter-Tool auf eigenen Servern installiert, kann Geld sparen. Schließlich steht das Programm einmal eingerichtet kostenlos zur Verfügung. Cloud-Lösungen kosten monatliche Gebühren. Ein weiterer Vorteil installierter Newsletter-Software: Unternehmen behalten die Kontrolle über personenbezogene Daten auf eigenen Servern.
  • Nur einmal zu bezahlen
  • Keine Weitergabe von Personendaten (Mailadressen) auf fremde Server
  • Bewältigt auch Newsletterversand in Millionenauflage

Doch Newsletter-Software will installiert werden, die Datenbank muss eingerichtet werden und dann gibt es immer wieder Aktualisierungen vorzunehmen. Spätestens wenn dabei etwas schief geht, muss der leidgeprüfte Unternehmer einsehen, dass er für installierte Newsletter-Tools qualifiziertes Personal braucht. Vor allem für kleinere Unternehmen empfiehlt sich daher die Cloud-Lösung mit folgenden Vorteilen:
  • Keine Pflege eigener Server und Anwendungen
  • Software stets auf dem neuesten Stand
  • Skalierbar: Bei zusätzlichem Bedarf einfach nächstgrößeres Paket buchen.
  • Anbieter kümmert sich um gute Reputation seiner Server

Das können die Newsletter-Programme

In den wichtigsten Funktionen gleichen sich die Online-Newsletter-Programme. Ohne diese Funktionen kommt keine professionelle Newsletter-Software aus:
  • Automatisierte An- und Abmeldung für Nutzer
  • Rechtssichere Anmeldung per Double-Opt-In (DOI) ist Standard
  • Editoren für optisch ansprechende HTML-Mailings (reine Textmails optional)
  • Anbindung an Shopsysteme: Onlineversender können Angebote per Mausklick in den Newsletter übernehmen.
  • Zeitverzögerter Versand
  • Auswertung (Öffnungsrate, Klicks) 
  • Whitelisting

Für ein Whitelisting markieren Anbieter ihre Server als vertrauenswürdig. Sie landen darum seltener in den Spamlisten von E-Mailanbietern. Das Double-Opt-In-Verfahren gilt derzeit als das einzig rechtssichere Verfahren, neue Abonnenten für den Newsletter zu gewinnen. Dabei meldet sich der Empfänger im Internet an und erhält eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Damit schließt er seine Anmeldung ab. Die dafür notwendigen Anmeldeformulare lassen sich entweder per HTML oder per iFrame in bestehende Webangebote integrieren. Zwei ebenfalls wichtige Funktionen fehlen in einigen Angeboten:
  • A/B-Split-Test: Ermöglicht einen Testversand von zwei Varianten eines Newsletters. Der erfolgreichere wird an die übrigen Empfänger versandt.
  • Follow-Ups: Gerade Shopbetreiber können durch automatisierte Serienmails viel Zeit sparen.

In 7 Schritten zum passenden Newsletter-Tool

Auch in Zeiten sozialer Netzwerke behauptet das E-Mail-Marketing einen festen Platz im Katalog der Werbemaßnahmen. Aber auch E-Mailspam bleibt ein Thema. Wenn ein Unternehmen mit Mailings werben will, muss es auf eine Newsletter-Software setzen. Nur mit den Spezialprogrammen lassen sich optisch gefällige Newsletter gestalten und ohne Gefahr versenden, auf eine Spamliste zu geraten. Die Online-Angebote machen Newsletter-Tools auch für Kleinunternehmer ohne Kenntnisse über Datenbanken, PHP oder HTML verfügbar. Die kostenlosen Kontingente der Anbieter erlauben Interessenten das Testen der Dienste. Die Auswahl von Online-Newsletter-Tools ist riesig. Auf folgende Details sollten Unternehmer achten, wenn sie den richtigen Partner fürs E-Mailmarketing suchen:
  1. Sprache: Internationale Anbieter bieten ihre Seiten – auch die Anleitungen – oft nur in Englisch an. Wer damit Probleme hat, findet genug Alternativen.

  2. Abonnentenlisten: Genügt die Empfängerverwaltung des Anbieters den Anforderungen des Unternehmens?

  3. Design: Bietet der Anbieter kostenlose Vorlagen? Vielleicht sogar im responsive Design für Smartphone-Leser? Wer von einem anderen Anbieter wechselt und eine Vorlage weiterverwenden will, sollte sicherstellen, dass CSS-Formatierungen fehlerfrei übernommen werden.

  4. Bedienung: Editor ist nicht gleich Editor: Bei den Assistenten zum Befüllen der Vorlage gehen die Anbieter unterschiedliche Wege. Ein wenig Lernbereitschaft sollten gerade Einsteiger mitbringen. Erweist sich der Editor allerdings als zu umständlich: Finger weg!

  5. Anmeldeformulare: Wie gut lässt sich das Anmeldeformular in die Website einbauen?

  6. Website und Onlineshop: Wie gut harmoniert das Programm mit bestehenden Webangeboten? Lassen sich Inhalte aus dem CMS übernehmen, oder Artikel aus dem Onlineshop? Gerade Platzhirsche wie Wordpress oder Magento werden oft unterstützt.

  7. Newsletterarchiv: Bleiben alte Mailings in einem Archiv verfügbar? Das ist beispielsweise für Unternehmen wichtig, die Pressemitteilungen über das Newsletter-Tool versenden. Auch dafür eigenen sich die Angebote. 

Anbietervergleich: Newsletter-Tools online

Die Leistungen von acht Newsletterdiensten im Internet stellen wir in einer Tabelle verglichen. Die Tabelle können Sie im PDF-Format herunterladen.

NewsletterSoftware_online_Uebersicht_Findsoftware_de.png


Download des vollständigen Beitrages: Download

letzte Änderung W.V.R. am 10.08.2017
Autor(en):  Wolff von Rechenberg
Bild:  panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd.

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Der Autor:
Herr Wolff von Rechenberg
Wolff von Rechenberg betreut als Redakteur die Fachportale der reimus.NET sowie das Controlling-Journal. Der gelernte Zeitungsredakteur arbeitete als Wirtschafts- und Verbraucherjournalist für verschiedene Onlinemedien und versorgt seit 2012 die Fachportale der reimus.NET mit News und Fachartikeln.
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