Cloud Storage im Vergleich: Backup in der Datenwolke

Cloud Services zwischen Datenschutz und Komfort

Speicherplatz in der Cloud macht Daten überall verfügbar und eignet sich für schnelle Datenbackups. Findsoftware.de hat Online Speicher (Cloud Storage) von Microsoft, Google, Apple, Dropbox und anderen Anbietern verglichen. 

Fotos, Filme, Musik – all das speichern wir heute in der Cloud. Immerhin steht dann der Lieblingsfilm immer und überall zur Verfügung. Viele Nutzer übertreiben es dabei. So hat Microsoft beschlossen, die Angebote für kostenlosen Cloud Storage im Angebot OneDrive zu kappen. Einige Kunden mit Office365-Lizenz hätten 75 Terabyte (TB) Daten gespeichert, klagt der Softwareriese. Und das in einem Angebot für berufliche Nutzer. Ein Terabyte ergibt 250 Millionen Schreibmaschinenseiten, was einem Papierstapel von 25 Kilometer Höhe entspräche. 
Cloud: Überschneidungen zwischen Geschäft und Privat 
Für das Speichern von wichtigen Dokumenten, den Austausch von Dateien oder für ein Backup wichtiger Daten braucht ein Kleinunternehmer normalerweise nur wenig Platz in der Cloud. Deshalb nutzen vor allem Personenunternehmen oder Freiberufler gern Cloud Services für Privatanwender. Diese bieten meist nur wenige Gigabyte kostenlosen Speicherplatz, kosten aber auch kein Geld. Die Anbieter passen ihre Cloud Services dieser Tatsache an. So will Dropbox eine Team-Funktion einführen, mit der sich Zugriffsrechte für gemeinsam genutzte Dateien regeln lassen. 

Marktführer und Alternativen 

Findsoftware.de hat für diesen Vergleich die Angebote der Marktführer ausgewählt und um interessante Alternativen ergänzt. Diese Alternativen sind jedoch nicht immer kostenlos. Dafür punkten sie mit speziellen Stärken. 

Die Marktführer Dropbox, Google, Microsoft, Apple und Amazon bieten kostenlosen Cloud Storage. Wenn Microsoft 2016 den kostenlosen Speicher auf 5 Gigabyte (GB) zusammenstreicht, dann bietet Google mit 15 GB das größte kostenlose Speichervolumen im Vergleich. Zusätzlichen Speicherplatz bieten alle Anbieter gegen Aufpreis. 

Nutzer können auf vielen Wegen auf ihre Daten zugreifen. Alle Anbieter im Vergleich bieten Smartphone-Apps an. Apple aus naheliegendem Grund natürlich nur für das hauseigene iPhone oder iPad. Clientprogramme zum Verwalten von Daten auf dem Cloud Server gibt es in der Regel für Geräte mit Microsoft Windows oder Apple Mac OS. 

Ausnahmen: 

Wer mehr Möglichkeiten als simplen Cloud Storage zum Austausch und zum Sichern von Daten braucht, muss die Angebote genau prüfen: 

Preise: Der Einstieg ist kostenlos

Der Einstieg ist bei den Marktführern kostenlos. Später lässt sich für kleines Geld Speicherplatz hinzubuchen. Ausnahmen: 

Bei Strato steht dem Preis vor allem der Serverstandort in Deutschland als Mehrwert gegenüber. Mozy gewährt umfangreiche Sicherheitsgarantien.

Fazit: Deutsche Anbieter punkten beim Datenschutz 

Im Wettbewerb der Cloud-Anbieter punkten die deutschen Anbieter mit den Vorzügen des strengeren deutschen Datenschutzrechts. Die US-Internetriesen glänzen vor allem mit Anwenderorientierung. Die Cloud Services sind entweder gut ins Gesamtangebot der Konzerne integriert (Microsoft, Apple, Google) oder sie sind so weit verbreitet, dass sie ihren Weg in Programme anderer Anbieter gefunden haben (Dropbox). Selbst Googles E-Maildienst Gmail bietet eine Dropboxintegration an.

Download: Cloud-Übersicht (PDF) >>
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letzte Änderung W.V.R. am 10.08.2017
Autor(en):  Wolff von Rechenberg
Quelle:  Anbieterangaben
Bild:  (c) panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd.

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Der Autor:
Herr Wolff von Rechenberg
Wolff von Rechenberg betreut als Redakteur die Fachportale der reimus.NET sowie das Controlling-Journal. Der gelernte Zeitungsredakteur arbeitete als Wirtschafts- und Verbraucherjournalist für verschiedene Onlinemedien und versorgt seit 2012 die Fachportale der reimus.NET mit News und Fachartikeln.
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